Hätte Schlimmeres verhindert werden können, wenn man auf Prinz Harry gehört hätte? Der behauptet jetzt, vor dem Sturm aufs Kapitol gewarnt zu haben. Doch ein Social-Media-Boss habe ihn ignoriert.

Der ehemalige Präsident Donald Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor angestachelt hatte, zum US-Kongress zu ziehen. Am Ende wurde er freigesprochen.

6. Januar 2021: Beim Sturm auf das Kapitol in Washington kam auch ein Polizist ums Leben. (Quelle: Brent Stirton/Getty Images)

Doch hätten die Vorfälle abgewendet werden können? Ausgerechnet Prinz Harry hat nun offenbart, dass er sich vor dem Sturm aufs Kapitol an Twitter-Boss Jack Dorsey gewandt habe – und ihn anscheinend warnte. Wie BBC berichtet, sagte der 37-jährige Royal dies am Dienstag bei dem amerikanischen Tech-Forum „RE:WIRED“. Dort war er per Video zugeschaltet.

Prinz Harry: „Ich warnte ihn“

„Ich warnte ihn, dass seine Plattform es erlaubt, einen Putsch zu inszenieren“, so Harry bei der Veranstaltung. Weiter erklärte er, dass seine E-Mail an Dorsey „einen Tag zuvor gesendet“ worden sei, also am 5. Januar dieses Jahres. „Und dann ist es passiert, und ich habe seitdem nichts von ihm gehört“, beschrieb der Enkel von Queen Elizabeth II. die Reaktion des Social-Media-Chefs.

Drei Tage später reagierte Dorsey jedoch. Am 8. Januar ließ er Donald Trumps Twitter-Konto sperren. „Nach einer klaren Warnung mussten wir handeln, wir haben eine Entscheidung mit den besten Informationen, die wir hatten, getroffen. Diese basierten auf Bedrohungen auf und abseits von Twitter, die die körperliche Unversehrtheit betreffen […] Ich glaube, das war die richtige Entscheidung für Twitter“, so der Boss des Unternehmens damals. 

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Ob dies mit den Warnungen von Harry in Zusammenhang stand, ist unklar. Fest steht nur: Den Sturm auf das Kapitol konnten weder Dorsey noch der britische Prinz verhindern. 

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