Berlin (dpa) – Mitten in der Corona-Krise hat er die in den 80er Jahren gegründete und längst aufgelöste New Yorker Hip-Hop-Gruppe Beastie Boys wieder ins Gespräch gebracht – mit einer Streaming-Doku bei Apple TV+. Gedreht hat sie Spike Jonze, der heute 51 wird.

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Geboren am 22. Oktober im US-Bundesstaat Maryland und mit seinen Geschwistern bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, hat Jonze, der als Adam Spiegel zur Welt gekommen war und in jungen Jahren begeisterter Skateboarder und BMX-Radfahrer war, zunächst mit Freunden ein Freestyle- und Skater-Magazin herausgebracht. Anfang der 90er Jahre begann er dann, Musik-Clips für internationale Acts wie Björk, R.E.M. oder Fatboy Slim zu inzenieren. Für die Beastie Boys drehte er 1994 das ikonische Musikvideo “Sabotage”.

Groß herausgekommen ist Jonze schließlich mit seinem Kino-Debüt “Being John Malkovich” (1999). Erfolgreich war er auch mit “Adaption – Der Orchideen-Dieb” (2002) und “Wo die wilden Kerle wohnen” (2009). Einen Höhepunkt seiner bisherigen Karriere markiert das SciFi-Drama “Her” (2014). Jonze führte nicht nur die Regie, sondern hatte auch das Drehbuch geschrieben. Dafür wurde er mit einem Golden Globe sowie einem Oscar ausgezeichnet.

Nicht nur die befreundeten HipHopper lässt der Filmschaffende im übrigen filmisch wieder aufleben, sondern auch seine derben “Jackass”-Späße und nicht selten schmerzhaften Mutproben, die im Jahr 2000 als MTV-Serie für Furore sorgten und später in Spielfilmlänge in die Kinos kamen. Die Filmdatenbank ImdB.com kündigt die Fortsetzung für 2021 an – mit neuen Stunts und Jonze als Produzenten.

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