Schock für Queen Elizabeth: Während sie die Osterfeiertage sowie ihren 96. Geburtstag auf ihrem Landsitz Sandringham verbrachte und ihre Auszeit genoss, kam es in Windsor zu einem außergewöhnlichen Sicherheitsverstoß.

Queen Elizabeth: Sicherheitslücke in Windsor

Am vergangenen Dienstag, 26. April 2022, habe sich ein Mann gegenüber den Coldstream Guards, die zum Leibregiment der Queen gehören, als Priester ausgegeben und anschließend die Nacht in der Kaserne verbracht, wie "The Sun" berichtet. Nachdem der Mann, der sich Pater Cruise nannte, behauptete, mit Bataillonspfarrer Matt Coles befreundet zu sein, hätten die Soldaten ihm Zutritt zur Kaserne gewährt – ohne einen Ausweis sehen zu wollen. Dort soll er mit den Offizieren zu Abend gegessen haben.

Als der falsche Pater schließlich anfing, von seinem vermeintlichen Leben zu erzählen, seien die Guards langsam skeptisch geworden. "Erst als er später erzählte, dass er als Testpilot für Schleudersitze gearbeitet hatte und ihm einige Organe ersetzt wurden, wurden die Jungs misstrauisch", verrät eine Quelle dem britischen Fernsehsender "TalkTV". Dennoch habe der Mann vor Ort nächtigen dürfen. Erst am nächsten Morgen habe man Nachforschungen angestellt, woraufhin schließlich der Alarm ausgelöst worden sei. Die Polizei sei am Mittwochmorgen gegen 9:20 Uhr eingetroffen. Verhaftet wurde der Mann allerdings nicht, da er der örtlichen Polizei als psychisch krank bekannt war.

Kurz vorm Thronjubiläum: Verstoß sorgt für Bedenken

Wenige Stunden nach diesem Vorfall ist Queen Elizabeth aus Norfolk nach Windsor zurückgekehrt. Dass eine solche Sicherheitslücke nur einen Monat vor dem 70. Thronjubiläum der Königin entsteht, bereitet Sorge. "Der Zeitpunkt ist sehr ernst. Sie sollten bereits in voller Alarmbereitschaft für das Jubiläum sein", meint der ehemalige Polizeikommandant John O'Connor. Und weiter: "Wir sind immer noch einer ständigen Bedrohung durch Terroristen ausgesetzt, und diese nachlässige Haltung führt zu Katastrophen."

Verwendete Quellen: thesun.co.uk, TalkTV

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