Ross Antony wurde im Alter von 12 Jahren missbraucht

Ross Antony musste schon einiges verkraften

Eigentlich kennt man Ross Antony (46) immer gut gelaunt und stets mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Doch hinter dem Strahlemann-Image verbergen sich auch einige traurige und traumatische Ereignisse. Diese hat er nun in einem Buch niedergeschrieben. „Meine Erfahrungen will ich an meine Fans weitergeben und ihnen helfen, mit Lebenskrisen besser umzugehen“, erklärt er im Gespräch mit „Gala“.

Ross Antony erlebte sexuellen Missbrauch

Er war quasi noch ein Kind, als etwas schreckliches mit ihm passierte: Ross wurde im Alter von 12 Jahren von zwei Männern missbraucht. Im Interview mit „Gala“ verrät er: „Ich kann mich noch an alles erinnern. An die Lavalampe, die im Zimmer stand und wie die Bettwäsche gerochen hat. Das werde ich nie vergessen.“ Weiter berichtet er: „Die Tat wurde von den jungen Männern so verkauft, als ob das, was sie getan haben, in Ordnung war. Erst im Nachhinein habe ich gemerkt, dass sich das nicht normal anfühlte. Sie haben gemerkt, dass ich das nicht wollte und haben zu mir gesagt, dass ich niemandem davon erzählen darf und dass mir eh keiner glauben würde.“

Der schwere Verlust seines Vaters

Ein weiteres Trauma: Vor vier Jahren starb Ross Antonys Vater an Parkinson und Krebs. Eines Tages rief ihn seine Mutter an und sagte, dass sein Vater im Sterben liegt. Doch der Sänger hatte noch einen Auftritt in Deutschland und konnte erst einen Tag später nach England fliegen. „Ich hatte leider keine Möglichkeit, früher zu kommen und dann hatte das Flugzeug Verspätung“, so Ross. Als er in seiner Heimat eintraf, war sein Vater schon verstorben. Für den 46-Jährigen ein herber Verlust! Er sagt: „Ich glaube, jeder würde gerne dabei sein, um sich zu verabschieden. Was für mich ganz komisch war: Als ich in das Zimmer kam, war das Bett, in dem er gelegen hat, noch warm und ich habe den Abdruck von ihm sehen können. Das war für mich sehr hart.“

Sein Rat an seine Fans und Betroffene

Ross Antony hat schon viel in seinem Leben erlebt. Trotzdem hat er sich nie unterkriegen lassen – im Gegenteil! Doch um das Geschehene zu verarbeiten, hat er sich erst spät Hilfe geholt und ist in Therapie gegangen. „Was mir wahnsinnig geholfen hat, war immer Kraft aus negativen oder positiven Erfahrungen zu ziehen. Und es ist wichtig, sich Fehler eingestehen zu können. Das macht dich zu keinem schwachen, sondern zu einem starken Menschen“, resümiert er.

Den ganzen Artikel und weitere Gespräche aus der Interviewreihe „Mental Health Matters“ lesen Sie auf gala.de und hier 🛒 gibt’s das Buch „Gute Laune glänzt und glitzert – Wie man das Leben ernst und trotzdem leichtnehmen kann“ von Ross Antony zu kaufen.

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