Hollywood-Star Sandra Bullock, 57, spricht im "Red Table Talk" am Mittwoch, den 1. Dezember 2021, erstmals über die wohl schrecklichste Nacht ihres Lebens. Sie war ganz allein zu Hause in ihrer Villa im kalifornischen Bel Air, als im Jahre 2014 ein Stalker mitten in der Nacht in ihr Haus einbrach.

Sandra Bullock: „Nach dem Einbruch war ich nicht mehr dieselbe“

"Ich habe mich im Schrank versteckt und dachte nur ‘Das endet nicht gut’", erinnert sich die Schauspielerin. Bullock verriet, dass sie unglaublich dankbar sei, dass ihr Sohn Louis, heute 11, den sie 2010 adoptiert hatte, ausgerechnet in dieser Nacht erstmals nicht bei ihr war, sondern bei der Nanny schlief. "Unser Kindermädchen hatte vorgeschlagen, dass sie ihn mit zu sich nimmt und er bei ihr schlafen könne. Sie wusste, dass ich abends noch einen Termin hatte und spät nach Hause kommen würde. Ich war später heilfroh, dass er nicht da war, als es passierte. Wäre Louis zu Hause gewesen, hätte es unser Schicksal für immer verändert", erklärt sie. "Nach dem Einbruch war ich nicht mehr dieselbe. Ich war komplett verwirrt"!

Wegen PTSD ist sie heute in therapeutischer Behandlung

Der Einbrecher wurde schließlich in Bullocks Haus festgenommen. Seit dieser Nacht kann Sandra Bullock nicht mehr alleine sein, wie sie selbst sagt und musste sich in Therapie begeben. Für diese eh schon belastende Situation kam erschwerend hinzu, dass sich Bullocks verurteilter Einbrecher und Stalker Joshua James Corbett, †42, vier Jahre nach dem Einbruch Selbstmord beging. "Das Traurige ist, dass das System ihn im Stich gelassen hat", sagt sie über die unglückliche Reihe von Ereignissen, die zu seinem Tod führten. "Es gab eine Auseinandersetzung mit der Polizei und er hat sich verbarrikadiert und dann umgebracht."

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Seit dieser Zeit leidet die Schauspielerin an Angstzuständen und einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung, die PTSD genannt wird. "Es wurde so schlimm, dass ich glaubte, ich würde sterben", so Bullock. Die Oscar-Preisträgerin enthüllt, sie habe eine Behandlung für ihr kompliziertes Trauma gesucht und herausgefunden, dass die EDMR-Therapie die heilsamste Option für sie sei. EMDR, kurz für "Eye Movement Desensitization und Reprocessing", ist eine Form der Psychotherapie, die verwendet wird, um Symptome von PTSD zu behandeln. Es ist die gleiche Therapie, die auch Prinz Harry, 37, schon geholfen hat.

Verwendete Quellen: New York Post, Daily Mail, People Magazine, Instagram

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