Königshäuser in Erklärungsnot

Scharfe Kritik für Kenia-Reise von Prinz Haakon und Prinzessin Victoria

Royale Mission in der Kritik! Kronprinzessin Victoria von Schweden (45) und Kronprinz Haakon von Norwegen (49) waren jüngst zusammen in Kenia unterwegs. Im Fokus der beiden engagierten Royals: die Nachhaltigkeitsziele der UNO vor Ort voranzutreiben. Doch die beiden Thronfolger sorgten bei der Reise für einen kleinen Fauxpas. Da gerieten die Königshäuser ein wenig in Erklärungsnot.

Prinzessin Victoria und Prinz Haakon sorgen für Fauxpas

Prinz Haakon und Prinzessin Victoria besuchten auf dem afrikanischen Kontingent gemeinsam Entwicklungsprogramme der Vereinten Nationen (UNDP). Die 45-Jährige reiste als Vertretung von Prinzessin Mette-Marit (49) mit nach Kenia, weil Haakons Ehefrau durch ihre Lungenfibrose gesundheitlich angeschlagen ist. Der norwegische Thronfolger hätte keine bessere Wahl treffen können, denn die beiden Royals erwiesen sich als absolutes Dream-Team.

Nur eine Situation sorgte für Irritationen. Denn Haakon und Victoria absolvierten zwar zusammen die Termine, reisten aber in getrennten UN-Flugzeugen von Nairobi in den etwa 500 Kilometer entfernten Küstenort Ukunda unweit der Großstadt Mombasa. Und das, obwohl den beiden Klimathemen wie Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien wichtig sind. Im Netz sorgte diese vermeintlich unglückliche Entscheidung direkt für Diskussionen.

Im Video: Royales Dream-Team zusammen in Kenia unterwegs

Royales Dream-Team zusammen in Kenia unterwegs

Statement vom schwedischen Königshaus

In Adels-Kreisen gilt es als goldene Regel, dass Royals, wenn sie gemeinsam verreisen, nicht mit demselben Flugzeug fliegen. Diese Tradition wurzelt in der Angst, man könne ohne Regent dastehen, sollte die Maschine abstürzen. War das etwa der Grund für die getrennten Flugzeuge? Bei einem Absturz wären ja direkt zwei europäische Königshäuser betroffen gewesen und hätten ihre Thronfolger verloren.

Offenbar nicht. Laut „Dana Press“ hatte es rein organisatorische Gründe. Demnach lag es an der Entourage, die Victoria und Haakon dabei hatten – und an der schmalen Landebahn am Zielflughafen. „Der Grund dafür, dass die Royals in verschiedenen Flugzeugen fliegen mussten, war, dass die Landebahn in Ukunda nur kleinere Flugzeuge aufnehmen kann. Aufgrund der Anzahl der Reisenden wurde beschlossen, zwei Flugzeuge einzusetzen, anstatt nach Mombasa zu fliegen“, wird die schwedische Hofsekretärin Ulrika Nasholm von der Nachrichtenagentur zitiert. (tma)

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