Er zählte zum Maincast der beliebten Netflix-Serie “Tote Mädchen lügen nicht”. Doch jetzt kann er sich selbst nicht länger verleugnen: Schauspieler Tommy Dorfman gibt Preis, dass er Transgender ist.

In dem Netflix-Hit “Tote Mädchen lügen nicht” (im Original “13 Reasons Why”) spielte Tommy Dorfman die Rolle des Poesie-liebenden Schülerzeitungsmacher Ryan Shaver. Die Serie ist zwar mittlerweile auserzählt, doch die Geschichte von Tommy Dorfman geht weiter. Das neuste Kapitel: sein Outing als Transgender. Doch als “Outing” will Tommy das gar nicht ansehen. 

Bei Instagram veröffentlichte Dorfman zwar schon häufig Fotos von sich in Kleidern, doch nun spricht der Serienstar offen über ein sehr wichtiges Thema: Tommy fühlt sich weiblich! “Heute geht es um Klarheit. Ich bin eine Transgender-Frau. Meine Pronomen sind sie/ihr. Mein Name ist Tommy”, sagt sie in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift “Time”. Dazu nahm sie mit dem Magazin neue Fotos auf, die Tommy mit ihren Followern auf Instagram teilt. Man sieht sie im roten Spitzenkleid und auf Stilettos. 

“Seit einem Jahr identifiziere ich mich und lebe ich privat als Frau – als eine Transfrau”, so Tommy weiter. Das hat auch beruflich eine gewisse Tragweite: “Ich bin nicht mehr daran interessiert, männliche Charaktere zu spielen. Außer vielleicht wenn es ist wie ‘Cate Blanchett spielt Bob Dylan’. Manchmal muss man einfach sagen ‘Nein, so bin ich einfach!'”

Er trennte sich von seinem Mann

Vor dem Transgender-Coming-Out stand der Schauspieler offen zu seiner Homosexualität, hatte neun Jahre lang einen Partner. Er und Peter Zurkuhlen haben 2016 sogar geheiratet. Doch durch das Leben als Transgender musste diese Beziehung enden.

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“Durch die Verwandlung suche ich jetzt andere romantische Beziehungen”, so Tommy. “Ich war in einer neunjährigen Beziehung, in der ich als die männlicher wirkende Person mit einem schwulen Mann galt. Ich liebe ihn so sehr, aber wir haben erkannt, dass ich als Trans-Frau nicht unbedingt an einem homosexuellen Mann interessiert bin.” Jedoch seien die beiden durch lange und intensive Gespräche noch Freunde.

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