Klimakatastrophe, Corona, Krieg: Die aktuelle Weltlage hat Auswirkungen auf die Familienplanung der Schauspielerin Jella Haase. Sie erklärt, wie sie beim Gedanken an die Zukunft fühlt.

Schauspielerin Jella Haase hat darüber gesprochen, wie sich aktuelle Weltprobleme wie Klimakatastrophe, Corona und Krieg auf ihre Gedanken zum Kinderkriegen auswirken. Sie sei inzwischen unsicher, ob sie wirklich Mutter werden wolle, sagte die 29-Jährige im Interview mit dem Nachhaltigkeitsmagazin „2050“ 

„Mit der Zukunft bin ich mir nicht mehr so sicher“

„Gerade denke ich eher: Möchte ich wirklich Kinder bekommen?“, sagte Haase und fügte an: „Generell und persönlich fand ich eine eigene Familie, diese intime Form von Verbindung, immer eine sehr schöne Vor­stellung für meine Zukunft. Nur mit der Zukunft bin ich mir halt nicht mehr so sicher…“

Die Berliner Künstlerin ist seit der siebten Klasse Vegetarierin und sie erklärt, dass sie auch von älteren Generationen Reflexion fordert: „Bis mein Opa akzeptiert hat, dass ich Vegetarierin bin und mein Essen nicht in der Fleischpfanne gebraten werden soll, sind vier Jahre vergangen – aber dann hat er es schließlich akzeptiert. Wir brauchen Geduld. Wir haben keine Zeit mehr, klar. Trotzdem fehlt uns oft die Ruhe. Und ein dickes Fell. Manche Dinge dürfen wir nicht zu persönlich nehmen. Das bremst nur.“

  • Hand in Hand zum Gericht: Boris Becker mit Freundin bei Gericht
  • „Ungewöhnliche Verrenkungen“: Gülcan Kamps hat neun Kilo abgenommen
  • „Ein langes, dunkles Tal“: ESC-Gewinnerin Nicole hat Krebs

Zudem sieht Jella Haase die Regierungen in der Verantwortung: „Der Politik fehlt Weitblick. Dass es immer nur um die nächste Schaffensperiode geht, macht mich verrückt.“ Man müsse auf lange Sicht mutiger sein. „Es muss einfach leichter sein, sich ökologisch zu verhalten als unökologisch. Und teilweise meint einfacher auch billiger“, erklärt die Mimin, die 2013 mit ihrer Rolle in „Fack ju Göhte“ ihren Durchbruch feierte.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel