In den Siebzigern feierte der in Kairo geborene Sänger in Deutschland riesige Erfolge, verdiente sich mit seiner Musik eine goldene Nase. Heute steht es um Ricky Shaynes Finanzen eher schlecht.

Ricky Shayne in den Siebzigerjahren in der “ZDF-Hitparade” (Quelle: imago images / United Archives)

“Einfach sehr faul”

“Damals war ich Millionär, fuhr Luxusautos, trug teuren Schmuck”, sagte Shayne nun zu “Bild” über den Höhepunkt seiner Karriere. Doch schon Mitte der Siebzigerjahre ging es mit dem Erfolg bergab. Er probierte sich in verschiedenen Bereichen aus, doch nichts überzeugte. “Früher dachte ich, das Geld würde immer weiterfließen. Heute bin ich pleite und bekomme nur 151 Euro Rente.” Zufrieden sei er dennoch, aber “eben einfach sehr faul”. Das könne er nicht ändern und anpassen könne er sich ebenfalls nicht.

Irgendwann ging Shayne in die Staaten, kam dann wieder zurück nach Europa. 2009 eröffnete er ein Büdchen im Düsseldorfer Stadtteil Flingern, wo er fast täglich spontane Kurzkonzerte gab. Für Fans wurde der Kiosk zur Pilgerstätte. Nach anderthalb Jahren schloss er den Kiosk wieder, wollte lieber eine neue Platte aufnehmen.

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Seit vier Monaten lebt Shayne mit seiner neuen Partnerin in Berlin, zuvor hatte er zehn Jahre lang bei seinem Sohn in Schottland gewohnt. Am Samstag tritt der Musikstar der Siebzigerjahre in der Jubiläumsausgabe zum 50. Geburtstag der “ZDF-Hitparade” auf, präsentiert dort seinen Erfolgssong “Mamy Blue”. Es wird das erste Mal seit 18 Jahren sein, dass Shayne wieder im TV singt.

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