Anfang 2015 erhielt die die frühere „Beverly Hills“-Darstellerin die Diagnose Brustkrebs. Seit zwei Jahren weiß sie: Sie wird die Krankheit nicht besiegen können. Doch für Shannen Doherty kommt aufgeben nicht infrage.

„Ich glaube nicht, dass ich es schon richtig verarbeitet habe. Es ist eine bittere Pille, die ich schlucken muss“, erklärte Shannen Doherty damals, betonte aber auch: „Das Leben ist nicht vorbei, mit einer Stadium-4-Diagnose.“ Aufgeben kommt für die 50-Jährige nicht infrage. Das machte sie nun in einem neuen Interview noch einmal deutlich.

„Viele werden abgeschrieben“

Sie werde sich niemals so verhalten, als würde sie sterben, sagte die ehemalige „Beverly Hills, 90210“-Darstellerin in der US-Sendung „Good Morning America“. Sie habe keine Liste gemacht mit Dingen, die sie noch erleben will, „weil ich nichts abhaken muss, denn ich werde weiter kämpfen, um am Leben zu bleiben“, stellte sie klar.

Ihre Zeit genieße sie gerade am liebsten mit Freunden und Familie und bei der Schauspielerei, die sie weiterhin ausüben will. „Viele Leute, bei denen Stadium vier diagnostiziert wird, werden abgeschrieben. Es wird davon ausgegangen, dass sie nicht oder nicht mit voller Leistung arbeiten können, und das ist nicht wahr“, so Doherty. Sie empfinde ihren Job heute sogar „erfüllender“ denn je und würde sich „wirklich wünschen, dass die Leute aufhören, so etwas anzunehmen, und uns die Chance geben, ihnen das Gegenteil zu beweisen.“

„Wir werden etwas Neues haben“

Die 50-Jährige erklärte über ihre derzeitige Behandlung außerdem: „Ich nehme Tabletten. Eine davon nehme ich jeden Tag und werde es für den Rest meines Lebens tun. Die andere nehme ich, bis mein Körper nicht mehr darauf reagiert.“ Sie lasse ihre Blutwerte einmal im Monat checken. Alle sechs Monate würden zudem weitere Scans durchgeführt werden.

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Es gehe darum, das durchzuziehen und zu hoffen, dass man so lange wie möglich bei einem Verfahren bleibe: „Dass mein Körper auf das anspricht, was ich gerade mache und ich es so lange wie möglich ausdehnen kann. Denn irgendwann werden wir eine andere Behandlung haben, wir werden etwas Neues haben“, ist sie sicher.

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