In der zweiten Folge der achten Staffel von Sing meinen Song wurde nicht nur viel gesungen und neu interpretiert – sondern auch tief in die Vergangenheit von Sänger Joris (31) abgetaucht. Bevor Gastgeber Johannes Oerding (39) seine Version von Joris‘ Titel “Glück auf” vorstellte, sprach der über die Beziehung zu seinem Vater. Nach der Trennung seiner Eltern war Joris bei seinem Papa aufgewachsen, während seine Geschwister bei seiner Mutter blieben. So war es dann auch sein Vater, der den “Herz über Kopf”-Interpreten zur Musik bewegte – obwohl er selbst vollkommen unmusikalisch ist.

“Mein Papa hat mir damals ‘Blues Brothers’ gezeigt, den Film. Da war ich fünf Jahre alt”, begann Joris seine Anekdote. Er habe zwar überhaupt nicht gecheckt, worum es in dem Film ging, aber er habe verstanden, dass man mit Musik viele Leute zusammenbringen und begeistern kann. Jahre später schrieb Joris dann “Glück auf” – für seinen Vater. Im Vorfeld der Show habe der 31-Jährige seinem Papa erstmals davon erzählt, konnte ihn damit allerdings nicht mehr überraschen. “Ich wusste immer, dass du mir den Song geschrieben hast”, soll Joris‘ Vater ihm gesagt haben. Beide weinten daraufhin am Telefon.

“Der Song hat mich wie eine Wucht getroffen”, erklärte dann auch Johannes. Für ihn sei das Lied wahnsinnig bewegend, weil es sich um eine persönliche Geschichte handelt. “Von daher weiß ich auch, dass ich da besonders respektvoll mit umgehen muss”, sagte der Münsteraner weiter. “Wenn ihn jemand singen sollte, dann du”, hielt Joris fest. Das tat Johannes – und wie.


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