Herzogin Meghan hat ein emotionales und selten so offenes Interview gegeben. Die 39-Jährige spricht über ihren Sohn, sich selbst und ihre neue kritische Einstellung zu sozialen Medien.

“Alles, was ich tue, ist für Archie”

Während eines Video-Interviews für die Veranstaltung “Fortune Most Powerful Women Next Gen” erklärte Meghan Medienberichten zufolge, dass sie mutiger geworden sei seit sie Mutter ist, und sie besorgt sei um die Welt, die sie ihrem Kind hinterlassen wird. Jede persönliche und berufliche Entscheidung, die sie jüngst getroffen habe, hänge mit Archie zusammen.

“Alles, was ich tue, ist für Archie, unseren Sohn”, sagte die Frau von Prinz Harry. “Es könnte von außen betrachtet vielleicht riskant wirken”, so Meghan. “Aber wenn man ein authentisches Leben führt, weiß ich nicht einmal mehr, ob man es noch als Risiko bezeichnen kann. Man macht einfach, was richtig ist.”

Kein Social-Media-Comeback für Meghan?

Meghan sprach bei der Veranstaltung zudem über ihre Ansichten in Bezug auf die sozialen Medien und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Die US-Amerikanerin hatte sich vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry 2018 von Social Media verabschiedet. Meghan ließ zudem anklingen, dass die Sussexes nach ihrem Rückzug als arbeitende Royals nicht mehr zu Instagram und Co. zurückkehren werden.

“Zu meinem eigenen Schutz war ich schon sehr lange nicht mehr in den sozialen Medien. Ich hatte vor Jahren einen persönlichen Account, den ich dichtgemacht habe, und dann hatten wir in Großbritannien einen über die Institution und unser Büro, getrennt von uns, das wurde nicht von uns verwaltet, das war ein ganzes Team”, erklärte sie über ihre Zeit als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie. “Ich denke, das gehört zu dem Job, den man hat.”

Meghan vergleicht Social Media mit Drogenkonsum 

Und Meghan fügte hinzu: “Ich habe die persönliche Entscheidung getroffen, keinen Account zu haben. Ich weiß also nicht, was da draußen ist, und in vielerlei Hinsicht ist das hilfreich für mich. Ich mache mir viele Sorgen um Menschen, die davon besessen sind.”

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“Es ist ein so großer Teil unseres täglichen Lebens für so viele Menschen, dass es eine Sucht wie viele andere ist”, fuhr Meghan fort und setzte die sozialen Medien mit Drogenkonsum gleich. “Es gibt etwas Algorithmisches, das diese Besessenheit hervorruft.” Sie glaube, dass es für viele Menschen sehr ungesund sei. Außerdem appellierte sie an die Menschen, sich selbst ein gewisses Bewusstsein hervorzurufen. Wenn man sich zum Beispiel eine Marke aufbauen wolle oder sich online einfach nur mit Freunden beschäftige, solle man sich klarmachen, “dass es nicht auf diesen einen Moment beschränkt ist”.

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