Tag des Kaffees: Zehn skurrile Fakten über das begehrte Heißgetränk

Am 1. Oktober

Lebenselixier, Wachmacher, Genussmittel: Am 1. Oktober ist Tag des Kaffees. Rund 150 Liter trinken die Deutschen durchschnittlich pro Jahr. Das sind die skurrilsten Fakten über das beliebte Heißgetränk.

Eine Legende besagt, dass ein Hirte namens Kaldi im 9. Jahrhundert in Äthiopien von seinen Ziegen auf Kaffeebohnen aufmerksam gemacht wurde. Er soll beobachtet haben, wie diese die Kirschen von einem Kaffeebaum fraßen – und probierte sie selbst. Er soll von der anregenden Wirkung der roten Kirschen so begeistert gewesen zu sein, dass er seine Taschen voll packte und sie in ein Kloster brachte. Der dortige Abt soll die Kirschen in ein Feuer geworfen haben, aus den aromatischen Röstbohnen machten die Mönche dann ein Getränk. Scheinbar sollen sie nach dem Trinken während ihrer Abendgebete besonders aufmerksam gewesen sein.

Lange Zeit galt der balinesische Katzen-Kaffee „Kopi Luwak“ als der teuerste Kaffee der Welt. Er entsteht im Verdauungstrakt einer asiatischen Katzenart. Inzwischen hat man sich in Thailand etwas noch verrückteres ausgedacht: Dort lässt man Elefanten Kaffeekirschen kauen und macht aus den ausgeschiedenen Kaffeebohnen „Black Ivory Coffee“. Stolzer Preis: rund 40 Euro pro Tasse.

Nur Erdöl hat als Handelsware mehr Macht: Kaffeebohnen werden in rund 80 Ländern auf einer Gesamtfläche von etwa elf Millionen Hektar angebaut. Pro Jahr werden weltweit rund 3,3 Milliarden Kilogramm Kaffee hergestellt, etwa 25 Millionen Menschen arbeiten im Anbau.

Eintrittskarte zu Olympia: Als es sich die brasilianische Mannschaft 1932 nicht leisten konnte, Athleten zu den Olympischen Spielen nach Los Angeles zu schicken, handelte das Land einen Deal mit dem Olympischen Komitee aus – 55.000 Säcke Kaffee gegen die Teilnahme an den Spielen.

1991 machten Wissenschaftler an der Cambridge-Universität unbewusst eine bedeutende Erfindung. Um aus dem Labor heraus den Füllstand ihrer Kaffeemaschine im Flur beobachten zu können, erfanden sie quasi die erste Webcam der Welt. 2001 wurde die mittlerweile kaputte Kaffeemaschine auf eBay versteigert. Ihr neuer Besitzer: die Online-Redaktion des „Spiegel“.

Eine Vorliebe für Kaffee wird oft als ungesundes „Laster“ verurteilt. Doch eigentlich ist Kaffee sogar ziemlich gesund: Angeröstete Kaffeebohnen sind oft in Schmerz-Medikamenten zu finden und wer durchschnittlich eine Tasse Kaffee pro Tag trinkt, kann das Risiko, an Krebs zu erkranken um bis zu 40 Prozent senken. Auch das Diabetesrisiko lässt sich durch mindestens vier Tassen täglich verringern. Also: Kein schlechtes Gewissen mehr beim Kaffeegenuss!

Kaffee ist die beliebteste Beschäftigung bei ersten Dates. Das ergab eine Umfrage von „statista“. Dort gaben 73,3 Prozent der Befragten an, beim ersten Date zum Kaffeetrinken zu gehen. Rund 77 Prozent gaben als perfekten Ort für ein erstes Date einen Coffeeshop oder ein Café an. Alkohol ist um einiges weniger beliebt.

Während Kaffeegenuss in Maßen gesund ist, kann zu viel auch tödlich sein. Aber keine Sorge: Ein Erwachsener müsste rund 30 Tassen in kürzester Zeit trinken, um an einer Koffeinüberdosis zu sterben.

Schwarz, mit Milch, ohne Zucker, Filterkaffee, Espresso: Jeder hat seine eigene Vorliebe für die perfekte Tasse Kaffee. Besonders ausgefallen bei seiner Kaffeebestellung war Ludwig van Beethoven. Der legendäre Komponist trank das Heißgetränk jeden Morgen. Ganz wichtig: In einer Tasse mussten genau 60 Kaffeebohnen enthalten sein. Oft zählte er genau nach.

Es könnte Zufall sein, doch die älteste Katze der Welt, Creme Puff, trank jeden Morgen ihres Lebens Kaffee. Sie wurde 38. Was gegen einen Zufall spricht: Vor ihr hielt ein 34-jähriger Kater namens Granda Rex Allen diesen Rekord – die beiden haben denselben Besitzer. Auch er trank jeden Morgen Kaffee.

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