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26. Mai 2021

“Explizit für Frauen” – das steckt hinter Vanessa Mais neuer App

"prio.one" (zu Deutsch: Priorität eins) – so heißt eine neue App, die von Vanessa Mai, 29, und ihren Partner:innen gegründet wurde. Das Thema Frauengesundheit läge der Sängerin "sehr am Herzen", schreibt sie in einem Posting auf Instagram. In der App können User:innen auf Informationen über Vaginalpflege, Selbsttests und einen Verschreibungsservice für die Anti-Baby-Pille zugreifen. Die Geschichte hinter diesem Start-up ist eine ganz besondere. Mai erklärt den Hintergrund ehrlich: "Vor ein paar Monaten wurde bei mir eine Zellveränderung diagnostiziert, welche zu Gebärmutterhalskrebs führen kann." 

https://www.instagram.com/p/CPVQgMBnnhx/

Nach der Diagnose habe sie sich sehr alleingelassen gefühlt – und sich selbst Vorwürfe gemacht, weil sie sich nicht früher mit ihrer eigenen Gesundheit auseinandergesetzt habe. Mit der App habe sich ihre Meinung geändert: "[Frauengesundheit] ist das normalste der Welt und es ist wichtig, seine 'Probleme' als Frau zu kommunizieren und vor allem anzugehen!" Bei ihren Followern stößt die Idee auf viel Zuspruch, Mais Fans sind ihr dankbar, dass sie ihre Reichweite für dieses wichtige Thema nutzt: "Genau das du dich für so etwas einsetzt liebe ich an dir". 

Kerstin Ott eckte mit ihrem Look in der Schlagerwelt an

Kerstin Ott, 39, feierte 2016 mit ihrem Hit "Die immer lacht" ihren großen Durchbruch – doch ihre Anfänge im Show-Business waren nicht leicht. Im Gegensatz zu ihren Kolleginnen steht Ott in Hoodie und Jeans auf der Bühne, auf Glitzer und viel Make-up verzichtet die Sängerin. "Am Anfang war das ja eher störend", so die 39-Jährige im Podcast "Aber bitte mit Schlager". Doch der Erfolg gab ihr recht – allerdings mit einigen Hürden. "Am Anfang war das nicht so, dass ich überall gern gesehen war. Das kann man ja auch ganz klar mal so sagen. Wenn etwas Neues entsteht, rennt man nicht unbedingt immer offene Türen ein. Das hat sich jetzt mit dem, dass die Menschen das auch so gerne hören, natürlich auch etwas verändert – da bin ich sehr dankbar für."

Sie freue sich, dass für sie "immer mehr Türen aufgehen", so Ott weiter. Und, dass sie einigen Newcomer:innen den Weg geebnet hat: "Ich freue mich, dass ich da den Weg auch für die Nächsten, die nach mir kommen, vielleicht ein bisschen einfacher gemacht hab. Dass die tragen dürfen, was sie möchten, obwohl ich auch glaube, dass es auch ein persönliches Ding ist. Wenn man sich hinstellt und sagt: Ich bin so und ich möchte das auch so sein, dann muss man einfach darauf hoffen, dass der Andere es akzeptiert und man seinen Weg gehen kann."

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