Vormundschafts-Drama um Britney Spears: Bricht ein Krieg zwischen ihren Eltern aus?

Britneys Vater ist sich sicher: Mama Lynne soll Britneys Trauma ausgenutzt haben

Das Vormundschafts-Drama um Superstar Britney Spears (39) geht in die nächste Runde. Doch nun schaltet sich Britneys Mama Lynne (65) ein, die Einwände gegen ihren Ex-Mann Jamie Spears (68) erhebt. Das US-Promimagazin „The Blast“ hat eine aktuelle Gerichtsakte zu Gesicht bekommen, die zeigt, dass sich Britneys Eltern vor Gericht über die Buchhaltungsdetails der Vormundschaft streiten. Ein Streit, der richtig unangenehm werden könnte.

Es geht um Geld

Bisher stand Jamie Spears bei den Medienberichten um Britneys Vormundschaft immer in den Schlagzeilen. Doch nun schaltet sich auch Mama Lynne ein. Grund dafür: Der Honorarzuschuss und die Anwaltskosten, die Jamie im Rahmen des Verfahrens in Rechnung stellt. Die Kritik von seiner ehemaligen Partnerin versucht Jamie nun im Keim zu ersticken.

In einer neuen Akte, die „The Blast“ erhalten hat, nimmt der Dreifach-Papa seine Ex-Frau ins Visier und behauptet, sie handele nicht im besten Interesse ihrer Tochter. Der 68-Jährige erklärt darin auch, dass Lynne „bis vor Kurzem nicht in die Vormundschaft ihrer Tochter involviert war.“ Für ihn sei es unverständlich, dass sie sich nun in Angelegenheiten einmische, „von denen sie keine Kenntnis hat“. Jamie glaubt, dass hinter Lynnes Einspruch eine berechnende Absicht steckt. Denn damit würde sie „unangemessene Verzögerungen und Kosten bei der Verwaltung der Vormundschaft verursachen und ironischerweise noch mehr unnötige Medienaufmerksamkeit erregen.”

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Britney Spears: Anwältin von Vater Jamie spricht

Lynne Spears hat Bücher über Britneys Geschichte geschrieben

Doch bei diesen Vorwürfen alleine bleibt es nicht. Das viel diskutierte Familienoberhaupt geht sogar so weit zu behaupten, dass Lynne „diejenige sei, die den Schmerz und das Trauma ihrer Tochter für persönlichen Profit ausgenutzt habe, weil sie ein Buch über Britney veröffentlichte”.

Tatsächlich hat Britneys Mama über die Jahre viele Bücher über ihre Familiengeschichte geschrieben: Darunter die 2008 veröffentlichten Memoiren „Durch den Sturm: Eine wahre Geschichte von Ruhm und Familie in einer Boulevard-Welt“. Jamie nutzt außerdem das anhaltende öffentliche Interesse an Britneys Rechtsangelegenheiten als Grund dafür, dass er so genau sie aufpassen muss. Die andauernde Kritik, die an ihm geäußert wird, hält der 62-Jährige für fadenscheinige Versuche, seinen Ruf als liebevoller, fürsorglicher Vater zu trüben. Wie sich die Richterin bezüglich der Abrechnung und Kosten im Vormundschaftsverfahren entscheiden wird, wird sich bald zeigen.

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#FreeBritney-Bewegung nimmt nicht ab

Im Jahr 2008 wurde Jamie Spears die Vormundschaft für seine berühmte Tochter übertragen, weil sie mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. In der Dokumentation „Framing Britney Spears” wird gezeigt, wie Britneys Vater die Vormundschaft übernahm und seitdem die Karriere der Sängerin kontrolliert. Daraufhin haben viele Prominente mit dem Hashtag #FreeBritney auf die Lage des Popstars aufmerksam gemacht und ihr Mitgefühl ausgesprochen.

Bei einer Kundgebung der Bewegung hat sich sogar Britneys Schwester Jamie Lynn (30) eingeschaltet. Die Sängerin selbst hat sich nach dem Aufruhr um ihre Person bei ihren Unterstützern bedankt, aber auch Entwarnung gegeben: Man müsse sich keine Sorgen um sie machen.

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