Warum Herzogin Meghan über ihre Fehlgeburt berichtet hat

Meghans Bericht schlug hohe Wellen

Am 25. November 2020 schreibt Meghan Markle (39) in der „New York Times“ über eine Fehlgeburt, die sie im Juli erlitt. Der Artikel geht durch die Decke, wird in Medien weltweit zitiert. Im Internet drücken fremde Menschen Meghan ihr Mitgefühl aus und Prominente wie Chrissy Teigen positionieren sich zu Meghans Bericht. Doch rund eine Woche nach Meghans Report bleibt eine Frage unbeantwortet: Wieso hat sich die Herzogin mit dem Erlebnis an die Öffentlichkeit gewandt? Ein Insider ist dieser Frage gegenüber „People Magazine“ nachgegangen.

Herzogin Meghan möchte das Thema Fehlgeburt normalisieren

„Sie haben die Fehlgeburt monatelang privat gehalten, denn das Erlebnis war sehr schmerzhaft und sie wussten nicht, ob sie es jemals öffentlich teilen wollen“, erklärt der Insider über Meghan und Ehemann Harry (36). Die Eheleute sollen unangenehm davon überrascht worden sein, wie schmerzhaft die Erfahrung war. Dann hat Meghan entschieden, dass sie über die Fehlgeburt schreiben will: „Meghan war schließlich dazu bereit ihre Geschichte zu teilen, weil so viele Frauen die gleiche Erfahrung schweigend durchstehen“, erklärt der Insider. Mit ihrem Bericht wollte Meghan also einen feministischen Schritt in eine Zukunft gehen, in der das Thema Fehlgeburt normalisiert wurde. Denn heute wird oft Stillschweigen über den Verlust eines ungeborenen Kindes bewahrt, obwohl es sich dabei um eine ganz natürliche Erfahrung handelt. Das erklärt auch Meghan in der „New York Times“: „Während uns unser Verlust schmerzte, erfuhren mein Ehemann und ich, dass von hundert Frauen zehn bis zwanzig davon schon einmal eine Fehlgeburt erlitten haben.“

Lob für Herzogin Meghans ehrlichen Bericht

Ruth Bender Atik, der Direktor der „Miscarriage Association in the U.K.“, einer britischen Anlaufstelle für Menschen, die ein ungeborenes Kind verloren haben, lobt Meghans Entscheidung: „Sie hat über ihre Gefühle, über ihre physischen und emotionalen Schmerzen gesprochen – und auch über Harrys. Es ist wichtig zu realisieren, dass Partner ebenfalls davon betroffen sind“, erklärt Atik. „Sie hat über das Tabuthema Fehlgeburt gesprochen“, und somit zumindest etwas zur Enttabuisierung beigetragen.

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