Die Corona-Krise betrifft auch viele Selbstständige in der Unterhaltungsbranche. Model Gitta Saxx spricht nun an, dass sie sich von der Regierung Unterstützung für ihre Branche wünsche.

Es waren harte Wochen für Model Gitta Saxx. Das Ex-Playmate beklagte erst einen Einbruch in ihrer Berliner Wohnung, wo Diebe viel Bargeld erbeuteten und muss nun auch über viele ausbleibende Buchungen klagen. In einem neuen Beitrag auf Instagram ruft Gitta die “Alarmstufe Rot” aus und fragt, warum sie als selbstständige Künstlerin keinen Anspruch auch Kurzarbeitergeld habe.

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Alarmstufe rot 🛑 1990 habe ich nach meiner Ausbildung zur Augenoptikerin angefangen als Model zu arbeiten! Seitdem bin ich selbst und ständig…. Mit erlebten Höhen und Tiefen habe ich zusammengefasst ein wirklich schönes Leben- ich arbeite vorwiegen als DJ und Beauty-Expertin u.a. auf Kreuzfahrten ⚓️ Seit März sind nun ALLE Buchungen gestrichen worden, zum Schutz all‘ unserer Gesundheit 😷 Bei allem bisherigen Verständnis , frage ich mich, warum wir Soloselbständigen und Künstler keine Kurzarbeit Zahlungen vom Staat erhalten? Warum lässt man uns alleine?? Es muss JETZT was passieren – denn viele Kollegen/ innen werden eine „ 2.Welle“ nicht überstehen! Die Unterhaltungsbranche gehört zum sechstgrössten Wirtschaftszweig und dennoch werden wir nicht „gerettet“… . . #statement #dj #künstler #sos #artist #art #alarmstuferot #music #entertainment #weneedhelp #staat #finanzamt #germany #wemakeevents #events #letusworkagain #kulturerhalten #ohnekunstwirdsstill . https://www.alarmstuferot.org/

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Das Foto wirkt eigentlich harmonisch. Gitta Daxx trägt einen knallroten Hosenanzug, lehnt lässig an einer urban bemalten Hauswand und strahlt in die Sonne. Doch der Text, den sie unter dem Bild mit ihren knapp 30.000 Followern teilt, ist alles andere als lockerflockig.

“Warum lässt man uns alleine?”

1990 habe sie eine Ausbildung zur Augenoptikern gemacht und sei mittlerweile als “DJane und Beauty-Expertin” tätig. “Seit März sind nun alle Buchungen gestrichen worden, zum Schutz unserer Gesundheit”, schreibt sie. “Bei allem bisherigen Verständnis, frage ich mich, warum wir Soloselbständigen und Künstler keine Kurzarbeitzahlungen vom Staat erhalten? Warum lässt man uns alleine?”

Sie fordert, dass jetzt etwas passieren müsse. Viele Kolleginnen und Kollegen würden eine mögliche zweite Welle nicht überstehen. “Die Unterhaltungsbranche gehört zum sechstgrössten Wirtschaftszweig und dennoch werden wir nicht ‘gerettet'”, gibt das ehemalige “Playboy”-Model zu denken.

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Ähnlich äußerte sich bereits Herbert Grönemeyer bei der “Alarmstufe Rot”-Demo in Berlin vergangene Woche. “Ein Land ohne Live-Kultur ist wie ein Gehirn ohne geistige Nahrung, ohne Euphorie, Aufbruch, Lust, Diskurs, Lachen und Tanz”, erklärte der Sänger in einem flammenden Appell. Ein monatliches Überbrückungs- oder Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige forderte der 64-Jährige genauso wie nun Gitta Saxx.

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