Wegen Diana-Interview: BBC will rund 1,7 Millionen Euro an die Royals zahlen

Schuldeingeständnis des Medienhauses

Nicht nur Royal-Fans erinnern sich wohl an dieses besondere Interview aus dem Jahr 1995: Prinzessin Diana spricht mit BBC-Reporter Martin Bashir offen wie nie zuvor über all das, was hinter den Palastmauern vor sich geht. Sie packt über ihre Ehe mit Prinz Charles (72) und dessen Affäre zu Camilla Parker-Bowles (74) aus – und sorgt mit ihren Worten für Schlagzeilen auf der ganzen Welt. Mittlerweile weiß man, dass Bashir die Prinzessin damals mit gefälschten Papieren manipulierte, um an sein Interview zu kommen. Unlautere, unjournalistische Methoden, für die die BBC nun zahlen wird.

Kann Zahlung das Gewissen der BBC reinwaschen?

Stolze 1,5 Millionen Pfund (ca. 1,7 Millionen Euro) wolle die BBC nun an die royale Familie zahlen, berichten britische Medien übereinstimmend. Die Gelder sollen an vom Königshaus ausgesuchte Charitys gehen, heißt es. „Das ist eine bewundernswerte Sache, aber natürlich kann es die Dinge nicht rückgängig machen oder die Schuld der BBC ausgleichen“, zitiert die „Mail on Sunday“ eine ehemalige Freundin von Lady Diana, Rosa Monckton.

Die erneuten Untersuchungen der Methoden von Bashir damals hatten dazu geführt, dass sich auch Dianas Söhne Prinz William (39) und Prinz Harry (36) zu den Vorfällen geäußert hatten. Sie machten den Journalisten teilweise für Dianas Schicksal verantwortlich und forderten, dass das Interview nie wieder gezeigt werden dürfe.

Bashir selbst ist bis heute trotz allem stolz auf das Interview. Mittlerweile ist er wegen angeblicher gesundheitlicher Probleme von seiner Arbeit als Journalist zurückgetreten. (lsc)

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