Wegen Morddrohungen! Mola Adebisi brauchte Polizeischutz

Wie Moderator Mola Adebisi schikaniert wurde

Rassismus begegnete dem Moderator immer wieder

Mehr als zehn Jahre (1993 – 2004) präsentierte sich Mola Adebisi (47) immer bestens gelaunt vor der Kamera des deutschen Musiksenders VIVA. Doch dem deutschen Moderator nigerianischer Abstammung war dabei nicht immer zum Lachen zu Mute. Denn auch im Sender wurde er mit rassistischen Sprüchen konfrontiert, die jemand an der Couch im Studio hinterließ. Doch nicht nur das: Mola erhielt Morddrohungen und brauchte jahrelang Polizeischutz. Über die Situation spricht er mit uns im Video. 

"Was, wenn die Bastard-Kinder bekommen?"

Rassismus begegnete Mola Adebisi bereits zu Schulzeiten. Mit zwölf sei er mit der Tochter des Konrektors zusammengewesen. Daraufhin sei eine Schulkonferenz einberufen worden, um gegen die junge Liebe vorzugehen. „Was, wenn die Bastard-Kinder bekommen?“, sei die Sorge gewesen, erinnert sich Mola. Während seine Mutter ihm geraten habe, Rassismus mit Liebe zu begegnen, tendiere er dazu, sich in solchen Situationen zurückzuziehen, auch, wenn er sonst ein echter Lebemann sei. 

Mola will nicht mehr in die USA reisen

Komplett zurückziehen will sich Mola in Zukunft auch aus den USA. Auch, wenn das Land sein Reiseziel Nummer 1 sei und er viele Freunde dort habe. „Ich habe für mich entschlossen, dass ich dieses Land nicht mehr betreten werde“, erklärt der 47-Jährige, der extrem schockiert ist, von dem hohen Maß der Menschenverachtung dort.  

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