Queen Elizabeth II. (95) hält sich derzeit in ihrer Sommerresidenz Schloss Balmoral auf. Sehr ruhig hat sie es möglicherweise momentan aber nicht. Dabei könnte sie Ruhe sicher brauchen: Die Monarchin hat im April ihren Ehemann Prinz Philip verloren, der im Alter von 99 Jahren starb.

Skandal um Andrew weitet sich aus

Schon seit Anfang 2020 sorgen zudem Queen-Enkel Prinz Harry (36) und dessen Ehefrau Herzogin Meghan (40) immer wieder für Unruhe im Königshaus. Die beiden traten im Zuge des "Megxit" als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurück, zogen in die USA und gaben dort im Frühjahr Talklegende Oprah Winfrey (67) ein TV-Interview, in dem sie den Royals schwere Vorwürfe machten.

Auf Schloss Balmoral muss die königliche Familie nun wohl das weitere Vorgehen im Skandal um Prinz Andrew (61) beraten. Virginia Giuffre (38), ein mutmaßliches Opfer des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019), beschuldigt den zweitältesten Sohn der Queen, sie als Teenagerin zum Sex gezwungen zu haben. Prinz Andrew hat alle Anschuldigungen zurückgewiesen.

Wie geht es der Queen?

Royal-Experte Charles Rae sagte laut dem britischen "Daily Express", das Drama um den "Megxit" und der Skandal um Andrew werden nicht spurlos an der Queen vorübergehen: "Es ist schon schlimm genug mit Harry und Meghan, aber diese Sache mit Prinz Andrew ist zehnmal ernster."

Thronfolger Prinz Charles (72) und sein ältester Sohn Prinz William (39) sollen britischen Medienberichten zufolge ebenfalls über die Auswirkungen auf die Queen besorgt sein und das weitere Vorgehen der Royals besprechen. Die beiden sollen sich einig darüber sein, dass es für Andrew keine Rückkehr in die Öffentlichkeit geben werde, sagte ein Insider dem "Daily Mirror". "The Times" berichtete ebenfalls, dass für Charles Andrews Ruf dermaßen beschädigt sei, dass er auch unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits für das Königshaus nicht mehr tragbar sein werde.

Nach einem desaströsen BBC-Interview zum Epstein-Skandal Ende 2019 war Andrew von seinen öffentlichen Ämtern zurückgetreten. Hochrangige Royals seien nach einer Klage von Giuffre auch besorgt darüber, welchen Schaden die Monarchie nimmt, heißt es bei "The Times". Prinz Charles und seine Ehefrau Herzogin Camilla (74) sollen laut "Daily Mail" inzwischen ebenfalls in Schottland sein, um Krisengespräche zu führen. Vor dem Thronfolger waren der Zeitung zufolge bereits Prinz Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson (61) bei der Queen in Balmoral eingetroffen, angeblich gefolgt von Andrews Tochter Prinzessin Eugenie (31).

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