Queen Elizabeth II. (94) kommt in der neuen Staffel von The Crown nicht unbedingt gut weg – jedenfalls nicht im Hinblick auf ihre mütterliche Fürsorge. Das Oberhaupt der britischen Monarchie hat vier Kinder: Prinz Charles (72), Prinzessin Anne (70), Prinz Andrew (60) und Prinz Edward (56). Charles und Anne sind noch vor Elisabeth’ Krönung im Jahr 1953 zur Welt gekommen und genau darin sieht “The Crown”-Autor Peter Morgan den Grund für ihre Distanz: Sie hatte angeblich danach einfach keine Zeit mehr für ihre Kids.

Im Interview mit The Times erklärt Peter: Die damals 22-Jährige sei sehr jung Mutter geworden, habe sich noch gar nicht so recht in diese Rolle hineinfinden können, als plötzlich ihr Vater, König George VI., starb – und ihr somit den Thron vermachte. Mit einem Mal habe sie die Aufgaben und Pflichten einer Königin übernehmen müssen. Die Leidtragenden: Charles und Anne, die zu diesem Zeitpunkt noch Kleinkinder waren. Vor allem ihr erst vierjähriger Sohn hätte Historikern und Royal-Insidern zufolge “viel Liebe benötigt, die sie ihm wahrscheinlich nicht geben konnte.”

In der erfolgreichen Netflix-Serie gibt es eine Folge, in der besagte Mutter-Kind-Distanz besonders zur Geltung kommen soll: Die Queen (gespielt von Olivia Coleman) sieht, wie nahe sich Ex-Premierministerin Margaret Thatcher (✝87) und deren Sohn Mark stehen. Infolgedessen sucht sie die Nähe zu ihrem eigenen Nachwuchs und verabredet sich mit jedem einzeln. Zusätzlich bittet sie ihren Sekretär, eine Zusammenfassung über die Hobbys und Interessen ihrer Kinder zu erstellen – sie wolle während des jeweiligen Treffens nicht “uninformiert” und “kalt” wirken.


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