Straßburg/Manchester (dpa) – Die über 20 Jahre alte britische Serie “Queer as Folk” gilt als erste der Welt, die offen schwule Hauptfiguren hatte und deren spezielle Erlebnisse in den Mittelpunkt stellte.

+++ Aktuelle Promi-News +++
  • Musik: Rapsong über Vorurteile wird zum viralen Hit
  • Passionierte Reiterin: Judith Rakers hat es als Kind vor Geistern gegraust
  • Passionierte Reiterin: Judith Rakers hat es als Kind vor Geistern gegraust
  • Prozess in New York: “Ein Raubtier” – Die lange Aufarbeitung im Fall R. Kelly

Es geht um drei junge Männer und ihre Abenteuer in der Schwulenszene von Manchester. Ab Freitag (20.8.) sind alle Folgen der Originalserie in der Arte-Mediathek abrufbar (arte.tv).

Der Teenager Nathan (Charlie Hunnam) ist im Coming-out-Stress und verliebt sich beim Ausgehen in den Yuppie und One-Night-Stand-Jäger Stuart (Aidan Gillen). Stuarts bester Jugendfreund Vince (Craig Kelly) hadert derweil mit dem scheinbar typisch schwulen Lifestyle der Promiskuität, also der Lust an ständig wechselnden Partnern.

Unterhaltung

Dieter Bohlen zeigt sein Luxus-Anwesen

Was Dieter Bohlen hier macht, bringt die Fans in Wallung

Videos zeigen Nena auf Querdenker-Party

Vater erlebt Albtraum am Pool – und tut, was er kann

Schwarzenegger sorgt mit Wut-Video für Aufsehen

Angebliche Hummels-Freundin gibt private Einblicke

Sohn von Tom Hanks schockiert mit Corona-Leugner-Video

TV-Star zeigt alles: "Jetzt seht ihr andere Seite von mir"

Erstes Licht von der Rückseite eines Schwarzen Lochs entdeckt

Deutscher Promi erlebt böse Überraschung auf Spritztour

Finale bei "Die Alm": Eine Leiter entscheidet über den Sieg

Blick aufs Wasser jagt Zeugen Riesenschreck ein

Bitterer Korb für Bachelorette Maxime

Boris Johnson von Prinz Charles ausgelacht

Helge Schneider erklärt Konzertabbruch

Ausgestrahlt wurde die Serie in Großbritannien 1999 und 2000 auf Channel 4. Im deutschsprachigen Raum wurde sie einst erstmals in der Schweiz und 2008 dann auch in Deutschland beim längst wieder eingestellten schwulen TV-Sender Timm ausgestrahlt.

In den USA gab es ab dem Jahr 2000 vom Pay-TV-Sender Showtime ein amerikanisch-kanadisches Remake unter demselben Titel.

Die Handlung wurde auf nordamerikanische Gegebenheiten angepasst und von Manchester nach Pittsburgh verlegt (wobei viel in Toronto gedreht wurde). Die US-Version kam bis 2005 auf fünf Staffeln, während bei der englischen Version nach zehn Folgen Schluss war (acht halbstündige Episoden und zwei einstündige Abschlussfolgen).

In der amerikanischen und hierzulande bekannteren Fassung wurde in mehr als 80 Episoden aus dem Leben der fünf Schwulen Brian, Justin, Michael, Ted und Emmett sowie von deren lesbischen Freundinnen Lindsay und Melanie erzählt. Im deutschen Fernsehen war die US-Serie 2006 bis 2008 bei ProSieben und dann auch bei Timm zu sehen.

Der komisch anmutende Titel der Serien leitet sich übrigens von der nordenglischen Redewendung “There’s nought so queer as folk” ab, was in etwa “Es gibt nichts Seltsameres als Menschen” bedeutet.

Das britische Original von “Queer as Folk” war der erste große Erfolg des Drehbuchautors Russel T Davies (58). Er hat sich inzwischen auch mit Serien wie der Polit-Science-Fiction “Years and Years” und dem eindrucksvollen Fünfteiler “It’s a Sin” über die Aids-Pandemie unter Schwulen in den 80er und 90ern einen Namen gemacht hat.

Erst vor ein paar Monaten hat der zum Medienkonzern NBC Universal gehörende Streamingdienst Peacock eine Neuauflage von “Queer as Folk” angekündigt, die diesmal in New Orleans spielen soll. Ob und wann diese Serie nach Deutschland kommt, ist unklar.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel