„Ich weiß nicht, ob ich die spitze oder die flache Seite nehmen soll.“ Dieser Satz ist nicht im Haushalt oder im Umgang mit Werkzeugen gefallen, sondern bei „Bachelor in Paradise“. Die Reste-Verwertung der Kuppelei im „Bachelor“- und „Bachelorette“-Universum ist eben vielseitig, wie kaum ein anderes Kuppel-Format.

Eine Kritikvon Markus Bosch

Hinter diesem Satz steckt aber eine ernsthafte Absicht, denn die verschmähte Samira ist nach der „Nacht der Rosen“ sichtlich angefressen, dass „Liebesschuft“ Serkan Yavuz ihr, trotz gemeinsam verbrachter Nacht, keine Rose überreicht hat. Daher droht sie ihm nun, einen Schlag mit ihren Schuhen zu verpassen. Glücklicherweise kommt es aber nicht zu diesem Gewaltausbruch. Der Konflikt zwischen Samira und Serkan spitzt sich aber weiter zu.

„Du verbrennst dich nicht“

Es scheint, als falle dem ehemaligen „Bachelorette“-Kandidaten und zweimaligen Paradies-Besucher seine zweigleisige Planung auf die Füße. „Frauen haben alle den gleichen Knacks“, urteilt Serkan im Zwiegespräch mit Lorik, der zuletzt durch eine Spuck-Attacke gegen eine Frau auffiel.

Am Ende kommt es, wie es kommen musste: Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen, unter anderem einem Vorwurf der Leugnung, versöhnen sich Samira und Serkan wieder. „Du verbrennst dich nicht“, säuselt er seiner Angebeteten ins Ohr, um dann wenig später viel Zeit mit einer neuen Kandidatin zu verbringen und von dieser, unter Samiras bösem Blick, sogar auf ein Date eingeladen zu werden. Das muss Liebe sein.

So unstet Serkan aber in seiner eigenen Beziehungsplanung ist, so klar sind seine Gedanken bei anderen Kandidatinnen. Karina, die im Liebesdreieck zwischen Gustav, Brian und Ioannis umherschippert, bekommt dies zu spüren. „Wenn ich dich sch…. finde, dann sag ich dir, dass ich dich sch…. finde“, wirft Serkan ihr an den Kopf, nachdem er zuvor auch den Männern seine Meinung über Karina, hinter deren Rücken, kundgetan hat.

Die ehemalige „Bachelor“-Kandidatin macht aber auch keine glückliche Figur, schließlich schwärmt sie in einem Moment noch, wie sehr sie Gustav mag, um dann beim Date Ioannis auszuwählen und am Ende tatsächlich von Brian die Rose zu erhalten. Der hat währenddessen bei Neuzugang Romina ordentlich Süßholz geraspelt, was dieser aber „zu viele Komplimente“ sind.

Spuck-Attacke und zweigleisige Planung: Zwei Männer führen sich selbst vor

Ex-„Bachelorette“ Chanelle bekommt keine Rose

Es ist ein schmaler Grat, sowohl bei „Bachelor in Paradise“ als auch im echten Leben, was die Verteilung der Zuneigungsbekundungen angeht. Denn es könnte ja schon in der nächsten Minute eine noch tollere und sehenswertere Chance warten.

So denkt wohl auch Kandidat Maurice, der mit Jacqueline, zumindest für den Zuschauer, auf einem guten Weg zu sein scheint. Doch dann wirft er mit nur zwei Sätzen alles weg. „Mich stört es ein bisschen, dass zwei Kinder da sind. Ich will selber Kinder haben“, erklärt er der perplexen Jacqueline und meint anschließend, dass eine andere Kandidatin viel mehr sein Typ sei. Später verteilt er seine Rose aber dann doch wieder an Jacqueline.

Leer geht am Ende Ex-„Bachelorette“ Chanelle aus, die ein Stück weit auch Serkans zweigleisiger Planung zum Opfer gefallen ist. Ihr Fazit: „Es ist vielleicht nicht der richtige Ort.“ Dramen und Dreiecke statt Ehrlichkeit und Empathie sind die Schlagwörter im Paradies – wahrlich nicht der richtige Ort für die wahre Liebe.

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