Trotz Interesse der Investoren – dieses Unternehmen geht leer aus

Und schon wieder platzte nach “Die Höhle der Löwen” ein Deal!

Chris Kaiser konnte gleich vier Investoren von seinem Unternehmen Click A Tree begeistern, am Ende entschied sich der Gründer für das Angebot von Judith Williams und Carsten Maschmeyer, doch ein Happy End gab es nicht.

In einem Video erklärte Mit-Investorin Judith Williams: “Carsten und ich hätten ja beinahe gemeinsam einen grünen Daumen gehabt mit Click A Tree, aber das Ganze hat dann eine Wendung genommen.”

Bei “Die Höhle der Löwen” ist der Wurm drin: Schon in den letzten Wochen wurde immer wieder bekannt, dass Deals nach der TV-Ausstrahlung plötzlich doch geplatzt sind – und das sollte auch nach dem Finale der aktuellen Staffel nichts anders sein …

“Die Höhle der Löwen”: Kein Happy End für Click A Tree

Erstmals in der Geschichte der beliebten VOX-Show kämpfte mit Chris Kaiser aus Radolfzell ein Gründer um einen Deal, um mit seinem Kampf gegen den Klimawandel Gewinn zu machen. Dafür gründete der 33-Jährige Click A Tree.

Die Idee hinter seinem Unternehmen: Nachhaltigeres Reisen. Click A Tree ist eine Vermittlungsplattform, über die Urlauber bei jeder Buchung auf verschiedenen Reisebuchungs-Portalen etwas Gutes tun können, indem für ihre Buchung ein Baum gepflanzt wird. Das bedeutet, dass zwischen zwei und zehn Prozent des Reisepreises auf Click A Tree entfallen, die dafür einen Baum pflanzen, das restliche Geld ist Gewinn für die Firma:

Wir machen den Ansatz komplett neu. Wir sind keine Non-Profit-Organisation. Wir gehen das kommerziell an. (…) Was man für so ein Produkt braucht, ist in erster Linie Authentizität. Was man braucht, ist die Mischung zwischen Mark Zuckerberg und Greta Thunberg. Ich bin Ihr Mark Thunberg.

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“Die Höhle der Löwen”: Gleich zwei Angebote für Click A Tree

Bei “Die Höhle der Löwen” wollte Chris Kaiser für sein Unternehmen ein Investment von 75.000 Euro und bot den Löwen dafür zehn Prozent seiner Firmenanteile – und gleich mehrere Löwen bekundeten ihr Interesse. So erklärte Carsten Maschmeyer:

Sensationell, was Sie tun. Ich habe selbst ein schlechtes CO2-Gewissen. Das muss ich auch haben: Da ich sehr viel in Europa und Amerika investiere, fliege ich sehr viel und habe mich schon mal ein bisschen damit beschäftigt.

Der 62-Jährige schloss sich kurzerhand mit Judith Williams zusammen und bot einen Deal an, den es in “Die Höhle der Löwen” so bislang noch nie gegeben hatte: “Sie bekommen 75.000 Euro, aber wir machen das nicht für zehn Prozent, sondern für 25,1 Prozent. Wir möchten aber keinen Gewinn mit dem Investment machen. (…) Wir wollen nur irgendwann später, wenn es toll läuft, unser Investment zurück, aber keinen Gewinn”, so Maschmeyer,

“Die Höhle der Löwen”: Deshalb platzte der Deal nach der Show

Auch Nils Galgau und Georg Kofler boten Chris Kaiser einen Deal an, doch der entschied sich am Ende für das Angebot von Carsten Maschmeyer und Judith Williams. Was also nach einem Happy End klang, war am Ende aber doch keines, denn: Der “Die Höhle der Löwen”-Deal mit Click A Tree platzte nach der Sendung doch noch. Warum? Das verrieten die Investoren bei Twitter:

Carsten und ich hätten ja beinahe gemeinsam einen grünen Daumen gehabt mit Click A Tree, aber das Ganze hat dann eine Wendung genommen, die eigentlich auch sehr verständlich ist.

 

— Carsten Maschmeyer (@maschmeyer) June 7, 2021

 

Nach Angaben der beiden Investoren hätte das Unternehmen noch viele Schwächen gehabt, zudem forderte der 62-Jährige Qualitätsnachweise, bekam allerdings nur “gemailt oder gefaxte Quittungen”, was Maschmeyer zu wenig war: “Da sind jetzt 1000 Bäume gepflanzt – das reichte uns nicht.”

Click A Tree ist dabei längst nicht das einzige Unternehmen, das trotz eines Investments in der Show am Ende doch leer ausging: Auch Deals mit den Gründern von Lambus oder The Makery platzten nach TV-Ausstrahlung. Für die Gründer von Pinky Gloves kam es noch dicker: Die beiden Männer sorgten mit ihrem Start-up für so große Empörung, dass am Ende nicht nur der Deal mit Ralf Dümmel platzte, sondern die Gründer ihr Produkt letztlich sogar vom Markt nahmen.

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