• Mike Heiter, Lars Tönsfeuerborn, Filip Pavlovic und Djamila Rowe stehen im Finale der “Dschungelshow”.
  • Nach zwei Wochen fällt endlich die Entscheidung, wer ins Dschungelcamp 2022 weiterziehen darf.
  • Wer hat das Zeug, den Dschungel zu überstehen? Die vier Dschungel-Finalisten im Check.

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Der Dschungel ist keine Spielwiese, das Camp kein Kindergarten – das hat Dr. Bob immer wieder betont. Und das Tiny House, in dem die Dschungelshow-Kandidaten jeweils zu dritt drei Tage lang leben mussten, sei mit dem echten “Dschungelcamp” nicht zu vergleichen.

Auch die Prüfungen an den ersten zwölf Tagen der IBES-Ersatzshow fand das RTL-Urgestein nur “okay”. Sprich: Wer es im Tiny House schafft, hat nicht unbedingt das Zeug zum König oder zur Königin des Dschungels.

Wie ist es um die Dschungel-Qualitäten der Kandidaten bestellt? Wir haben uns die vier Finalisten ganz genau angesehen.

“Dschungelshow”-Finalist Mike Heiter

Wenn man den Namen Mike Heiter hört, muss man sofort an seine Ex-Freundin Elena Miras denken. Sie war schon 2020 im Dschungel.

Schnell merkt man als Zuschauer allerdings: Der 28-Jährige ist mehr, als nur “der Ex von”.

Sozialkompetenz

Die meiste Zeit ist er sehr entspannt und die Ruhe selbst. Mike hält sich aus den meisten Streitigkeiten heraus und bleibt immer positiv. Wenn es um das Wohl des Teams geht, unterstützt er seine Kameraden, motiviert sie und hilft, wo er nur kann.

Mike langweilt sich schnell, ist aber für jeden Spaß zu haben und ein regelrechter Entertainer. Doch wer sich pikante Geschichten und Schmutzwäsche erhofft, ist bei ihm falsch: Er plaudert nicht gerne aus dem Nähkästchen.

Hygiene

Manchmal kommt Mike vielleicht ein bisschen selbstverliebt rüber – ständig muss er im Spiegel kontrollieren, ob die Haare auch sitzen. Die Toilette und die Dusche waren im Tiny House eine große Herausforderung für ihn. Zwei Minuten warmes Wasser? Eigentlich duscht Mike nach eigenen Angaben sehr, sehr, sehr viel länger.

Dschungelprüfungen

Selbst im Angesicht des Todes (O-Ton) bewahrt er Ruhe. Höhenangst? Pah! Einmal schlucken und schon ist Mike hochkonzentriert. Im Halbfinale rennt er regelrecht über die Planke in einer Höhe von 14 Metern. So gewinnt man Dschungelprüfungen.

Fazit: Für legendäre Beichten würde Mike im Dschungelcamp wohl nicht sorgen, dafür aber in den Dschungelprüfungen glänzen. Mit seiner Einstellung könnte er es im Dschungel weit bringen. Zum Problem könnte nur seine schnell einsetzende Langeweile werden.

“Dschungelshow”-Finalist Lars Tönsfeuerborn

Lars Tönsfeuerborn ist ebenfalls ein würdiger Finalist. Er ist emotional eher unauffällig, wirkt fast ein wenig hochnäsig. Schnell merkt der Zuschauer aber, dass der 31-Jährige einfach mit sich im Reinen ist. Seine größte Stärke ist seine Sozialkompetenz.

Sozialkompetenz

Lars’ größter Wunsch ist es, dass es harmonisch zugeht. Deswegen achtet er auch sehr auf die Menschen um sich herum.

Er hört geduldig zu und wirkt beschwichtigend auf die anderen Kandidaten ein. Der 31-Jährige sucht bei Konflikten das Gespräch, möchte bei Problemen helfen und geht mit Bedacht vor. Und dabei bleibt er immer optimistisch und verständnisvoll – ein Bild von einem Freizeit-Psychologen.

Doch auch bei der geduldigsten Person ist einmal die Grenze erreicht – wo diese verläuft, hat Tiny-House-Mitbewohnerin Bea Fiedler ausgelotet. Bei Regelverstößen hört für ihn der Spaß auf: Der 31-Jährige ist sehr korrekt und das kann schnell als belehrend aufgefasst werden und für Streit sorgen.

Hygiene

Lars erträgt viel. Eine dreckige Toilette oder eine Dusche im Freien werden für ihn kein großes Problem sein. Selbst mit einem Zigarettenentzug kann RTL ihn vermutlich nicht provozieren.

Dschungelprüfungen

Lars ist extrem ehrgeizig und meistert dabei jede Prüfung souverän. Er will alles durchziehen, komme, was da wolle. Dabei kann er auch mal ungeduldig werden, wenn es nicht so klappt, wie er es sich vorstellt.

Fazit: Lars’ ausgeprägte Sozialkompetenz wird ihn weit bringen – mit dem ein oder anderen Stolperstein auf dem Weg. Sein Ehrgeiz und seine zuvorkommende Art machen aus ihm einen angenehmen Kandidaten mit Charakter. Wenn da nicht sogar die Dschungelkrone am Ende des Dschungels auf ihn wartet …

“Dschungelshow”-Finalist Filip Pavlovic

Der Ex-“Bachelorette”-Kandidat hat wohl alle überrascht: Mit seiner unbekümmerten Art hat Filip Pavlovic für eine harmonische Stimmung im Tiny House gesorgt. Die Herzen seiner beiden Mitbewohnerinnen hat er dabei im Sturm erobert.

Sozialkompetenz

Filip ist sehr interessiert an den Menschen, die ihn umgeben. Er möchte viel über sie wissen, ist sehr neugierig und wirkt dabei teilweise wie ein Kind, das von der Welt überrascht ist und sie noch entdeckt. Wenn ein Mitcamper Probleme hat, versucht er, zu helfen und gibt dabei auch nicht so schnell auf. Der 26-Jährige unterstützt seine Mitmenschen und baut sie immer wieder auf.

Das heißt aber nicht, dass sich Filip alles gefallen lässt! Wenn es Probleme gibt, tut er nicht so, als wäre alles in Ordnung. Er spricht denjenigen direkt darauf an und sagt ihm seine Meinung. Dabei bleibt er aber ruhig und respektvoll. Er möchte die Sicht seines Gegenübers verstehen, um die Situation zu klären.

Spaß werden die Camper mit dem 26-Jährigen auf jeden Fall haben: Er ist sich für keinen Jux zu schade.

Hygiene

Mit der mangelnden Hygiene wird Filip kein Problem haben. Seine Haare sind so kurz, dass sich keine Dschungelschlonze oder Krabbeltiere darin verfangen können.

Dschungelprüfungen

Filip wird alles für das “Goldene Ticket” tun: Wenn es sein muss, sogar alle Kakerlaken essen, die gerade in der Nähe herumkrabbeln.

Es gibt wenig, wovor der 26-Jährige wirklich Angst hat. Schlangen sind allerdings sein großer Schwachpunkt. Doch auch, wenn er bei den Prüfungen häufig schreit und zuckt: Filip gibt nicht auf.

Fazit: Mit seiner ruhigen und unterstützenden Art wird Filip für die anderen Camper eine große Stütze sein. Streitereien klärt er ruhig und sachlich. Ungelöste Konflikte wird es mit ihm nicht geben. Bei den Prüfungen wird er die Zähne zusammenbeißen. So könnte er vielleicht sogar die Krone holen.

“Dschungelshow”-Finalistin Djamila Rowe

Auf den ersten Blick unterschätzt man Djamila, die Frau mit den vielen Schönheitsoperationen. In Wahrheit stecken hinter der künstlichen Fassade eine liebevolle Mutter und eine teilweise sehr unsichere Frau. Die Erfahrung in der “Dschungelshow” war für sie beinahe schon eine Therapie.

Sozialkompetenz

Djamila hat bereits im Tiny House gezeigt, dass sie durchaus die Mutti im “Dschungelcamp” werden könnte. Sie ist sehr ruhig, hört ihren Mitmenschen aufmerksam zu und baut sie immer wieder auf.

Sie unterstützt die anderen Kandidaten und geht dabei sehr liebevoll mit ihnen um. Laut wird sie nie, obwohl sie auch manchmal an ihre Grenzen stößt.

Auf der anderen Seite ist es ihr sehr wichtig, was andere über sie denken – vor allem ihre Kinder. Bei diesem Thema wird sie schnell emotional, was sie durchaus sympathisch macht. Djamila möchte niemanden enttäuschen und nicht versagen, geht dabei sehr hart mit sich ins Gericht und offenbarte im Tiny House große Selbstzweifel.

Hygiene

Djamila achtet sehr auf ihr Äußeres, was im “Dschungelcamp” zu einem Problem werden könnte. In Australien kann sie nicht Wimpern, Wimperntusche, Lipgloss und was sonst noch alles mitnehmen.

Dschungelprüfungen

In der “Dschungelshow” wurde klar: Djamila hat Angst vor vollkommener Dunkelheit. Generell hat sie häufig Bammel vor den Prüfungen. Allerdings denkt sie selbst dann an die anderen Kandidaten: Sie überwindet ihre Ängste und meistert jede Prüfung – ob mit oder ohne Sterne. Währenddessen macht sie allerdings sehr viel Lärm.

Fazit: Djamila hat das Zeug zur Dschungel-Mutti – die Dschungelcamper würden ihr Herz bei ihr ausschütten. An Streitereien wird sie eher nicht beteiligt sein. Überwindet sie ihre Ängste, kann sie es im Dschungel weit bringen – wenn sie ihn nicht freiwillig verlässt.

Dschungelcamp 2021: Fünf Fakten über Dr. Bob

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