Vivian – wer? Genau das fragten sich am Donnerstagabend so einige Zuschauer vor den TV-Geräten. Denn ausgerechnet von der 21 Jahre alten, bislang eher unbekannten Kandidatin erfuhren die GNTM-Fans eine traurige Geschichte.

Bisher hat man bei GNTM von Kandidatin Vivian nicht viel gesehen. Doch das änderte sich am Donnerstagabend. Denn da packte die 21-Jährige beim Interview-Coaching aus – und enthüllte eine traurige Geschichte.

Gegenüber taff-Moderator Christian Düren, der die Kandidatinnen im Interview-Coaching so richtig in die Mangel nehmen sollte, erzählte Vivian, dass hinter der schönen Fassade lange Zeit ein tiefer Abgrund lag.

Vivian litt an Depressionen

Schon lange habe sie versucht, Model zu werden. Dabei stand ihr allerdings eine Sache im Weg. “Ich hab‘ fast meine ganze Kindheit bis noch vor etwa einem halben Jahr mit Depressionen gekämpft”, erzählte sie dem Journalisten. Diese Phase sei eine schwierige Zeit für sie gewesen, in der sie von ihrer Familie aber stets unterstützt worden sei.

Nun macht sie anderen Betroffenen selbst Mut: “Es ist der erste Schritt, mit jemandem darüber zu sprechen. Egal, unter was für einer psychischen Krankheit man leidet und egal, ob es eine Diagnose gibt oder nicht: lasst euch helfen! Sprecht mit jemandem darüber! Es wird wirklich besser.”

Schon Schulkinder können unter Depressionen leiden, wie eine aktuelle Studie belegt. Oft deutet der Arzt die Anzeichen richtig – für Eltern oder Lehrern ist dies aber schwieriger. So können Sie erkennen, ob ein Kind an einer Depression leidet.

GNTM: Vivians Vater starb vor einem Jahr

Als wäre das noch nicht genug, offenbarte Vivian noch einen weiteren Schicksalsschlag. Ihr Vater, der in den USA lebte, war erst im März vergangenen Jahres verstorben. “Das war eine schwere Zeit für mich”, sagte sie unter Tränen. “Es war richtig hart. Ich vermisse meinen Papa, denke jeden Tag an ihn. Es hört sich blöd an, aber ich erzähle ihm immer, was hier so abgeht und sag’ ihm: ‘Papa, ich bin so dankbar, dass ich hier sein darf.’ Es ist für mich einfach was Riesengroßes.”

Was machte die Krankheit und der Tod des Vaters mit Vivian, wollte Düren wissen. “Das hat mich zu der starken Frau gemacht, die hier sitzt, mit dir spricht und das ganze hier miterleben darf.”

Düren zeigte sich von Vivian beeindruckt. “Ich finde, es ist eine sehr nahbare, sehr sympathische Vivian hier gewesen”, sagte der Moderator – und verpasste der Kandidatin nicht nur den Hashtag “Kämpferin”, sondern wählte sie auch als eine der Gewinnerinnen der Interview-Challenge aus. Der Preis: Ein Beitrag über sie bei taff.

GNTM-Vivian: “Ich sehe das Leben als ein Geschenk”

Mittlerweile geht es Vivian offenbar besser. “Ich fühle mich sehr gut. Ich stehe jeden Tag auf und sehe das Leben als ein Geschenk”, erzählt sie im Interview mit ProSieben. Zwar sei es nicht immer einfach, doch gebe es immer einen Grund, weiterzukämpfen. “Es gibt so viele schöne Seiten am Leben, die ich früher zwar nicht sehen konnte, nun aber schätzen kann.”

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