• Janina Uhse wurde durch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ als Schauspielerin bekannt.
  • Jetzt hat sie ein Kochbuch veröffentlicht.
  • Im Interview erzählt Uhse, ob sie sich ein Comeback zu GZSZ vorstellen kann – und welcher Irrglaube sie nervt.

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Janina Uhse kann sich „momentan nicht“ vorstellen, bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ein Comeback zu geben. Die Schauspielerin, die gerade mit „I Love Veggie“ ihr neues Kochbuch veröffentlicht hat, genießt derzeit, „selbstbestimmt zu sein und neben großartigen Filmprojekten auch meine eigenen Träume und Ziele voranzutreiben“, wie sie im Interview mit spot on news verrät.

Frau Uhse, Sie haben nach „Meine Glücklichküche“ nun Ihr zweites Kochbuch „I Love Veggie“ mit Ihren vegetarischen Lieblingsrezepten veröffentlicht. Mit welchen Zutaten und Gewürzen kochen Sie persönlich am liebsten?

Janina Uhse: Ja, nach über einem Jahr Arbeit ist es nun endlich da. „I Love Veggie“. Was für eine Reise. Für die Rezepte lasse ich mich oft vom saisonalen Angebot inspirieren. Die Zutaten schmecken in der Regel intensiver und sind außerdem vitaminreicher, da sie nicht lange eingelagert werden müssen. Was hingegen seit einiger Zeit nahezu immer in meinen Gerichten landet, sofern es passt, ist Zitronenabrieb. Das gibt den Gerichten eine besondere, frische Note. Ein Löffel Salzgemüse ist auch immer eine gute Idee. Das kann man leicht zu Hause selber machen: Auf 150g Gemüse und Kräuter nach Wahl 20 Gramm Salz geben und alles zu einer Paste mixen. Das gibt jedem herzhaften Rezept mehr Tiefe und hält sich im Kühlschrank monatelang.

Wer dient Ihnen als Testesser?

Natürlich mein „Janina and Food“-Team und meine Gäste. Ich liebe es, Gastgeberin zu sein und probiere gerne neue Dinge aus – oder Gewürze und Inspirationen, die ich von Reisen mitgebracht habe. Aber gerade von meinem Team bekomme ich nützliches Feedback, das mir hilft, Rezepte und Ideen noch zu verbessern. Bei Gästen kann man da ja nicht so sicher sein.

Janina Uhse: „Es ist ein Irrglaube“

Welche Veränderungen bemerken Sie, seit Sie weitestgehend auf Fleisch verzichten?

Zum einen fühle ich mich gut, da ich weiß, dass ich damit einen Teil dazu beitrage, umweltbewusster zu leben. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Zubereitung von vegetarischem Essen oftmals sehr viel schneller geht.

Welches Gerücht um vegetarische Küche können Sie nicht mehr hören?

„Ich brauche Proteine und die bekomme ich nur über Fleisch.“ Es ist ein Irrglaube, dass vegetarische Ernährung diesen Ausgleich nicht liefern kann. Insbesondere Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Nüsse sind wunderbare Proteinlieferanten.

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Welche Film- und TV-Projekte stehen bei Ihnen derzeit an?

Ich bin derzeit mitten in der Pressearbeit für den Kinofilm „Der Nachname“, der am 20. Januar in die Kinos kommt. Es ist bereits das zweite Projekt, das ich mit Sönke Wortmann realisieren durfte. Nach „Der Vorname“ freuen wir uns alle nun auf die Fortsetzung mit dem altbekannten Cast.

Wie hat sich die Coronakrise auf Ihre beruflichen Tätigkeiten ausgewirkt?

Das letzte Jahr wurden sehr wenige Projekte realisiert. Viele Filme wurden verschoben, was für die gesamte Branche eine große Herausforderung war, weil es natürlich einen Rattenschwanz nach sich zieht. Nicht nur der Dreh, sondern auch die Pressearbeit und die darauf folgenden Kinostarts zu koordinieren ist ein Kraftakt. Wenn man eine große Maschine abwürgt, dauert es, bis alles wieder rund läuft. In diesem Jahr merkt man glücklicherweise, wie alles wieder langsam in Schwung kommt und unter den nötigen Maßnahmen wieder fleißig gedreht werden kann. Das freut mich enorm. Was das Kochen betrifft, habe ich während der Coronakrise sehr kreativ werden können, konnte mich persönlich weiterentwickeln und habe meine Community daran teilhaben lassen. Während dieser Zeit ist auch mein neues Kochbuch entstanden. Wer weiß, wie schnell „I Love Veggie“ fertig geworden wäre, wenn ich die „gewonnene“ Zeit nicht hätte dafür aufbringen können?

„Selbstbestimmung ist mein persönliches, großes Abenteuer“

Welchen beruflichen Traum oder welches Ziel würden Sie gerne in den kommenden Jahren noch verwirklichen?

Gern möchte ich mich stetig weiterentwickeln und stets mit Spaß an meinen Projekten arbeiten. Das ist mein oberstes Ziel. Große Lust habe ich auf eine Erweiterung des „Janina and Food“-Kosmos in Form von eigenen Produkten, die einem die Zeit in der Küche verschönern. Mal schauen, wo die Reise hingeht.

Sie sind durch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ einem großen Publikum bekannt geworden. Wie schauen Sie heute auf Ihre Zeit in der Serie zurück?

Das ist eine Zeit gewesen, in der ich erwachsen geworden bin. Ich fing mit 18 an, in den Babelsberger Studios zu drehen und habe wahnsinnig viel gelernt und eine wirklich tolle Zeit gehabt, die ich nicht missen möchte.

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Im kommenden Jahr feiert die Serie 30-jähriges Jubiläum. Können Sie sich ein Comeback vorstellen?

Momentan nicht. Ich genieße es, selbstbestimmt zu sein und neben großartigen Filmprojekten auch meine eigenen Träume und Ziele voranzutreiben. Für die eigenen Projekte Partei zu ergreifen, in Verantwortung zu stehen und im Zweifel sich auch mal irren, ist ein wahnsinniger Entwicklungsprozess, an dem ich wachse. Selbstbestimmung ist mein persönliches, großes Abenteuer.

Sie haben gerade Ihren 32. Geburtstag gefeiert. Was war das bisher größte Geschenk, das Ihnen das Leben geboten hat? Bereuen Sie etwas in Ihrem Leben?

Es klingt vielleicht nach einem Klischee, aber Gesundheit! Das hat mir in meinem Leben eine große Leichtigkeit und Unbeschwertheit gegeben und mich dazu befähigt, all die tollen Reisen zu machen, die ich gemacht habe. Vielleicht bereue ich, dass ich vor fünf Jahren keine Bitcoins gekauft habe. Nein, quatsch. Ich bereue nichts, all die Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind und für die ich mich entschieden habe, machen mich zu dem Menschen, der ich heute bin.

Wo sehen Sie sich beruflich und privat in fünf Jahren?

Selbstbestimmt Projekten nachgehend, die mich glücklich machen. In jeglicher Hinsicht. © 1&1 Mail & Media/spot on news

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