Der Münchner “Polizeiruf 110” drehte sich um Gier und Geltungssucht – und war der letzte neue Krimi aus dem Hause ARD, weil nun die Sommerpause folgt. Dabei gelang ein überraschender Quotenerfolg.

Das Erste zeigte “Frau Schrödingers Katze” am um 20.15 Uhr. Es war der letzte frische Sonntagabendkrimi vor dem Anbruch der Sommerpause – und er lief in Zeiten, in denen vor allem die EM-Übertragungen starke Quoten holen. Doch am Sonntag liefen nur zwei Spiele im ZDF und die waren bereits um kurz vor 20 Uhr abgepfiffen. 

Sensationelle 7,87 Millionen Zuschauer trotz Sommerhitze

Ein Umstand, der dem Münchner Krimi offenbar sehr gelegen kam. Marktanteilhatte der ARD-Krimi nur knapp das Nachsehen und das, obwohl in ganz Deutschland die Menschen bei der Sommerhitze ins Freie strömten.

Drehbuchautor Clemens Maria Schönborn und Regisseur Oliver Haffner dürften sich mit den ARD-Verantwortlichen ob dieses erfolgreichen Saisonabschlusses gefreut haben. Zumal der Krimi anschaulich erzählte, dass alte, hilflose Menschen immer häufiger Opfer von Betrügern werden – und dieses Narrativ beim vergleichsweise alten Publikum der öffentlich-rechtlichen Sender nun großen Zuschauerzuspruch erfuhr.

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Auch viele Reaktionen in den sozialen Medien vermitteln diesen Eindruck. Ein User auf Twitter schreibt, er habe sich “sehr amüsiert. Ein anderer erklärt: “Der heutige ‘Polizeiruf 110’ war richtig gut.” Ab  Ende August geht es wieder weiter mit neuen Fällen in der ARD. Bis dahin zeigt Das Erste nur Wiederholungen alter “Tatort”- und “Polizeiruf 110”-Ausgaben.

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