Achtung, nichts für schwache Nerven. Diese Warnung hätte ProSieben gestern durchaus vor seinem 15-minütigen Sonderprogramm in der Primetime schalten können. Doch auch ohne wurde die Aktion zum Erfolg.

Einige ekelten sich, andere wendeten entsetzt ihren Blick ab und manche waren von den Bildern fasziniert. So oder so: Was das ProSieben-Publikum am Mittwochabend um 20.15 Uhr zu sehen bekam, war skurril – und eine typische Aktion von Joko und Klaas. 

Das Ulkduo hatte 15 Minuten Sendezeit gewonnen und nutzte diese dafür, Minikameras in ihre Körper zu schleusen. Fortan durften Zuschauerinnen und Zuschauer beobachten, wie das Körperinnere von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf aussieht. „Was gucke ich mir da gerade an“ oder „Das machen die nicht wirklich“ waren einige der Reaktionen zu der Sondersendung, die die Moderatoren als „Die Zukunft der Unterhaltung“ betitelten.

Doch ähnlich des sprichwörtlichen Unfalls, bei dem Menschen trotz des schlimmen Anblicks nicht wegschauen können, scheint auch das sogenannte „15 Minuten aus Joko & Klaas“-Format sehr viele Leute angelockt zu haben. 

Fast zwei Millionen Menschen sahen skurrile TV-Aktion

Denn der stärkste Sender in der Primetime beim jungen Publikum war am Mittwoch ProSieben. Quoten-Triumph trotz Ekel-Spezial, könnte man nun titeln. Denn 1,44 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren bescherten dem Privatsender aus Unterföhring den Tagessieg in der Zielgruppe. Das Branchenmagazin „Dwdl“ spricht von einem „starken Marktanteil“, der gestern bei 19,2 Prozent lag. Insgesamt schalteten 1,89 Millionen Menschen das „Körperwelten-Special“ ein, wie man die Aktion von Joko und Klaas auch nennen könnte.

  • 15 Minuten Sendezeit: Joko und Klaas ekeln an
  • Bully lädt wieder ein: Neue “LOL“-Staffel: Stars bekannt
  • Auch Opdenhövel wird gepikst: Zervakis lässt sich im TV impfen

Davon profitierte übrigens auch das neue „TV total“. Sebastian Pufpaff durfte 1,75 Millionen Menschen mit seinem Nippelboard, Gags über die Ampelkoalition und musikalischer Begleitung der Heavytones unterhalten. Das waren zwar ein bisschen weniger als in der Vorwoche, aber für ProSieben-Verhältnisse dennoch ein guter Wert.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel