Mainz (dpa) – Das Klimakabinett der Bundesregierung will am kommenden Freitag in Berlin eine Strategie zur Einhaltung der Klimaziele vorstellen. Am gleichen Tag wollen zahllose Menschen zu einem bundesweiten Aktionstag für wirksamen Klimaschutz auf die Straße gehen.

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In einer eindringlichen Dokumentation hat das ZDF die Fakten zur globalen Erwärmung aufbereitet. Der Beitrag des Physikers und TV-Moderators Harald Lesch wird in der Reihe “ZDFzeit” am Dienstag (17. September) zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Der ZDF-Wissenschaftsmoderator beginnt ganz lauschig im Pfälzerwald: “Es gibt ihn noch, den gesunden deutschen Wald!” In der Pfalz deute nichts daraufhin, “auf welche menschengemachte Katastrophe unser Planet zusteuert”. Aber bei genauerem Hinschauen seien auch dort die Anzeichen zu erkennen. Schließlich würden in diesem Jahr 70 Prozent des deutschen Waldbestandes als geschädigt eingestuft.

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Dramatischer sind die Bilder aus entfernten Regionen. Aus Australien werden tote Fledermäuse gezeigt, die Ende 2018 wochenlange Hitze mit 42 Grad nicht ausgehalten haben. Eine Szene zeigt ein winziges Jungtier, das sich an seine tote Mutter klammert. Eine Umweltschützerin sammelt die toten Tiere in einer Schubkarre auf.

Von Australien geht es nach Kalifornien: Dort fährt ein Vater mit seinem Sohn im Auto durch einen brennenden Wald. Plötzlich ist die Straße durch einen quer liegenden Baum versperrt, überall brennt es. In letzter Not retten sie sich an einen See und auf ein Boot.

Nicht nur Hitze und Trockenheit werde mit dem Klimawandel wahrscheinlicher, erklärt Lesch. Da mehr Wasser verdunste, gelange mehr Feuchtigkeit in die Luft. Die Folge seien Starkregen, mehr Superstürme und Überschwemmungen. So zeigt die nächste Szene, wie sich Menschen durch Fluten in Südindien kämpfen. Zu jedem Clip lässt Lesch Wissenschaftler zu Wort kommen. Die Direktorin des Zentrums für Wissenschaft und Umwelt in Neu-Delhi, Sunita Narain, stellt fest: “Eins ist klar. Es wird noch viel schlimmer werden.”

Alles weit weg? Vom komplexen weltweiten Ökosystem hänge auch unser Überleben ab, antwortet Lesch. “Wenn wir nicht in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dramatisch umsteuern, riskieren wir den Kollaps des Klimas und das Ende unserer Gesellschaft.”

Fürs Umsteuern sind in erster Linie Politiker zuständig. Statements des späteren US-Präsidenten George H.W. Bush aus dem Jahr 1988, der britischen Premierministerin Margaret Thatcher von 1989 oder von Helmut Kohl aus dem Jahr 1991 zeigen, dass es schon im vergangenen Jahrhundert die Mahnungen der Staats- und Regierungschef vor den Folgen einer ungebremsten Erderwärmung gab.

“Nur sind die erforderlichen Schritte nie eingeleitet worden”, stellt Lesch fest. Stattdessen kommt US-Präsident Donald Trump ins Bild mit dem Satz: “Das Ganze mit der globalen Erwärmung ist eine Falschmeldung. Es ist nichts weiter als eine Gelddruckmaschine.” Das Ende naht? “Noch ist es nicht so weit”, sagt Lesch. “Aber es ist unsere letzte Chance.”

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